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Schiller-Institut e. V.
"Zweck der Menschheit ist kein anderer als die
Ausbildung der Kräfte des Menschen, Fortschreitung."
Friedrich Schiller

 

Ein Verbrechen gegen den Weltfrieden

Das Nachrichtenmagazin EIR und das Schiller-Institut veranstalteten am 23. Juli 2020 eine Pressekonferenz mit dem früheren technischen Direktor der NSA William Binney, dessen früherem Kollegen Kirk Wiebe und der LaRouchePAC-Analystin Barbara Boyd. Wir dokumentieren in dieser Ausgabe diese Beiträge sowie Auszüge aus der anschließenden Diskussion. Dennis Speed vom Schiller-Institut eröffnete die Veranstaltung als Moderator mit den folgenden Bemerkungen.

Willkommen zur heutigen Pressekonferenz und zum Dialog mit dem ehemaligen technischen Direktor der Nationalen Sicherheitsbehörde (NSA) Bill Binney. Mitveranstalter Executive Intelligence Review ist eine Zeitschrift, die 1974 von dem Wirtschaftswissenschaftler und Staatsmann Lyndon LaRouche gegründet wurde und seit 46 Jahren ohne Unterbrechung erscheint. Das Schiller-Institut ist eine internationale Menschenrechtsorganisation, die 1984 von Helga Zepp-LaRouche gegründet wurde. Es hat kürzlich mehrere Konferenzen abgehalten, deren Thema die Einberufung einer Gipfelkonferenz insbesondere zwischen Rußland, den Vereinigten Staaten und China war, um etwas gegen die vielfältig miteinander verbundenen Krisen zu unternehmen, mit denen die Welt heute konfrontiert ist – von pandemischen Krankheiten und Hungersnöten bis hin zu Kriegen, aber auch mit der zunehmenden Gefahr eines globalen Krieges, möglicherweise durch strategische Fehleinschätzungen.

Dieses letzte Thema, die Frage der Kriegsgefahr, ist von besonderer Bedeutung. Wir sind hier, um über etwas Konkretes zu sprechen, und zwar über folgendes: Wenn mit Hilfe kompetenter forensischer Methoden nachgewiesen würde, daß es für eine russische Einmischung in die Wahl 2016 durch ein russisches Hacken der Computer des Demokratischen Nationalkomitees (DNC) keinen wirklichen Beweis gibt; wenn nachgewiesen würde, daß den Geheimdiensten der Vereinigten Staaten und Großbritanniens schon immer bekannt war, daß ein solcher „Hack“ niemals stattgefunden hat; und wenn sich herausstellen würde, daß es zwar eine Anfrage des Präsidenten der Vereinigten Staaten gab, die Analysten, die diese Geschichte über die russischen Hacker mit Erfolg widerlegt haben, zu befragen und ihre Beweise dann dem Präsidenten vorzulegen, und diese Beweise, wenn sie sich als wahr erweisen, dem amerikanischen Volk zur Beurteilung vorzulegen, damit Gerechtigkeit geübt werden kann, auch wenn dann „der Himmel einstürzt“ – wenn diese Anweisung nicht ausgeführt wurde, dann wäre diese Mißachtung einer solchen Anweisung des Präsidenten auf der Suche nach der Wahrheit ein Verbrechen gegen die Vereinigten Staaten, ein Verbrechen gegen die russische Nation, gegen das Streben nach Weltfrieden und die Vermeidung von Krieg.

Erinnern Sie sich an diese Worte vom 28. Januar 2003? „Die britische Regierung hat erfahren, daß Saddam Hussein kürzlich bedeutende Mengen Uran aus Afrika angefordert hat.“ Es kam zum Krieg mit dem Irak, der weit über eine halbe Million Tote forderte. War die Ausgangsinformation wahr gewesen?

Der britische Geheimdienst hat nun seit Jahren in der Person von Christopher Steele und mehreren anderen, darunter Sir Richard Dearlove, die seine Behauptungen zeitweise unterstützt haben, darauf bestanden, daß Rußland das DNC gehackt habe. Was sollte diese Behauptung bewirken? Was wird vom Präsidenten der Vereinigten Staaten verlangt, wenn dieser Vorwurf Bestand haben sollte?

William Binneys Team hat nachgewiesen, daß das, was gesagt wurde – der sogenannte russische „Hack“ – physisch nicht stattgefunden haben kann. Seine 30jährige Arbeit in der NSA, sein Dienst für sein Land war nicht nur dem Schutz von amerikanischen Menschenleben gewidmet, sondern auch dem Schutz des Lebens von Menschen auf der ganzen Welt. Er wollte dem Präsidenten und dem amerikanischen Volk eine Botschaft vermitteln, denn das ist seine Aufgabe. Er wurde daran gehindert.

Deshalb sind wir heute alle hier versammelt, um einem „guten Amerikaner“ eine Gelegenheit zu geben, die nicht länger aufgeschoben werden sollte, denn Gerechtigkeit, die zu lange aufgeschoben wird, ist verweigerte Gerechtigkeit. Es ist mir ein Vergnügen, Ihnen einen wirklich guten Amerikaner vorzustellen, der Ihnen etwas Wichtiges zu erzählen hat: William Binney.